Die einen dünsteten Hühnchen, die anderen überführten Betrüger durch Überprüfung der Bücher: Beim Ü-Gewinnspiel sprühten die Fünkchen! Es gibt Kochrezepte mit Würstchen und püriertem Kürbis, Reiserouten von Günzburg über Füssen nach Düren und unverblümte Schilderungen zügelloser Lüste.
Mathematiker nennen es "3,14 machen". Chemiker gehen "das Stickstoffproblem lösen". Steuerberater setzen "die Mehrwertsteuer ab" und Geschäftsleute machen einen "Bio-Break". Wenn es ums Müssen Müssen geht, sind dem Erfindungsreichtum keine Grenzen gesetzt.
Zwiebelfisch-Autor Bastian Sick machte sich Gedanken, welche Argumente für Deutsch als Fremdsprache sprechen. Seine Leser taten es ihm gleich und nannten weitere gute Gründe: lustig die einen, scharfsinnig die anderen, und manche schrieben regelrechte Liebeserklärungen an die deutsche Sprache.
Plötzlich hockt da ein Delphin auf dem Thron, und aus Florence Nightingale wird "die Nachtigall von Florenz": Wer bei deutschen DVDs ungefragte Übersetzungen mitlesen muss, erlebt die eine oder andere Überraschung. Fragen Sie mal die Zwiebelfisch-Leser!
Deutsch zu sprechen ist oft schwer, Deutsch zu lernen noch viel mehr. Davon können unsere ausländischen Mitbürger ein Lied singen. Ein Lied mit bisweilen recht lustigen Strophen. Denn auf dem Weg zur Beherrschung der Sprache lauern viele kuriose Missverständnisse.
„Was hülfe es dem Menschen, so er die ganze Welt gewönne und nähme Schaden an seiner Seele?“ (Matthäus 16,26 in der Übersetzung von Martin Luther) Wer böte dem Konjunktiv heute wohl noch solche Hülfe?
„Wem fall ich am wenigsten auf die Nerven?“, fragte sich der Dativ auf seiner Flucht vor den Anhängern des Genitivs. „Na klar: den Wesfalen!“ Und so gelangte der Dativ nach dem schönen NRW.