Leichte Sprache für alle!

Dienstag, 19. Mai 2015  | ZWIEBELFISCH

Leichte Sprache für alle!

Seit mehr als zehn Jahren gibt es die „Leichte Sprache“ – eine famose Hilfe für Menschen, die nicht so gut Deutsch können. Manche halten es für bedenklich, wenn plötzlich alle Bürger in „Leichter Sprache“ angesprochen werden, so wie bei den jüngsten Wahlen in Bremen der Fall. Dabei muss man nur die Zeitung aufschlagen oder das Fernsehen einschalten, um festzustellen: Leichte Sprache ist längst ein fester Bestandteil unseres Alltags – oder: von unserem All-Tag.

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Smile :-)

Montag, 11. Mai 2015  | ZWIEBELFISCH

Smile :-)

Viele Menschen sind überzeugt davon, dass wir nicht allein im Weltall sind. Sie glauben an die Existenz fremder Besucher aus fernen Welten. Unsinn? Keineswegs, denn die fremden Besucher sind längst unter uns! Überall grinsen, zwinkern, feixen und staunen sie uns entgegen. „Emoticons“ werden sie genannt, Gesandte vom Planeten Lol aus dem Sternbild Sonderzeichen. Ganze Heerscharen von ihnen sind dabei, unsere Welt im Sturm zu erobern.

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Wo die Eieruhr ein Kurzzeitmesser ist

Montag, 04. Mai 2015  | ZWIEBELFISCH

Wo die Eieruhr ein Kurzzeitmesser ist

In meiner Welt ist eine Glühbirne eine Glühbirne und ein Wasserhahn ein Wasserhahn. Doch wenn ich in einen Drogeriemarkt, ein Kaufhaus oder einen Baumarkt gehe, betrete ich ein Paralleluniversum, in dem die Dinge des alltäglichen Lebens ganz anders heißen. Da wird die Glühbirne zum Leuchtmittel und der Wasserhahn zur Einhebelmischer-Spültischarmatur.

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Von Viertel nach acht bis viertel neun

Freitag, 24. April 2015  | ZWIEBELFISCH

Deutschland ist in verschiedene Zeitzonen unterteilt. Überall beginnt die Tagesschau pünktlich um acht. Doch während sie im Westen um Viertel nach acht endet, endet sie im Osten und Süden um viertel neun. Und wenn es bei allen fünf vor zwölf ist, dann ist es in Sachsen „fünf vor um zwölf“. Sie finden, jetzt schlägt’s aber 13? Meine Freundin Sibylle findet das auch!  

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Von Tacheles, Schlamassel, Zockern und Ganoven

Sonntag, 12. April 2015  | ZWIEBELFISCH

Von Tacheles, Schlamassel, Zockern und Ganoven

Die deutsche Sprache hat aus vielen Quellen geschöpft. Eine davon war das Jiddische, die Sprache der europäischen Juden. Ohne Jiddisch könnten wir weder schachern noch zocken. Niemand hätte Massel oder Chuzpe, es gäbe weder Pleiten noch Zoff. Ohne Jiddisch könnten wir Betrug nicht für Schmu halten und Unfug nicht für Stuss.

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„Was hülfe es dem Menschen, so er die ganze Welt gewönne und nähme Schaden an seiner Seele?“ (Matthäus 16,26 in der Übersetzung von Martin Luther) Wer böte dem Konjunktiv heute wohl noch solche Hülfe?

Wem fall ich am wenigsten auf die Nerven?“, fragte sich der Dativ auf seiner Flucht vor den Anhängern des Genitivs. „Na klar: den Wesfalen!“ Und so gelangte der Dativ nach dem schönen NRW.

Englisch ist der Volkswagen unter den Sprachen, Deutsch ist der Rolls-Royce.

Bastian Sick 2011

Jedes Imitieren einer sprachlichen Mode ist eine Form der Anbiederung. Und Anbiederung ist das Gegenteil von Souveränität.

Bastian Sick 2015